Cloud-Computing (2): Skalierbarkeit von Kosten, Datenvolumen und Mitarbeitern

Cloud-Computing ist nicht erst seit der NSA-Spähaffäre Gegenstand vieler öffentlichen Diskussionen. Dass Cloud aber nicht gleich Cloud ist, wird trotz des Abklingens dieser Debatten häufig vergessen. Für Unternehmen, Behörden und andere Institutionen bietet diese webbasierte Auslagerung (firmen-)interner Daten auf externe Server eines Rechenzentrums - gerade im Zeitalter der Digitalisierung - oft jedenfalls enorme Vorzüge.


Im ersten Teil unserer Blogserie haben Sie erfahren, was überhaupt alles hinter dem vermeindlichen Container-Begriff Cloud-Computing steckt und welche unterschiedlichsten Erscheinungsformen es gibt. Darüber hinaus haben wir Ihnen einen Einblick gegegen, wie sich die Cloud durch frühzeitige und weitsichtige Planung effektiv in vorhandene Unternehmensprozesse integrieren lässt. Dadurch ergeben sich sich zahlreiche Vorteile im Hinblick auf die Skalierbarkeit gleich mehrerer Faktoren, die im nun folgenden zweiten Teil erläutert werden.

 

2. Die Skalierbarkeit von Kosten, Datenvolumen und MitarbeiternCloud-Paket

Ob Betrieb und Wartung von leistungsfähiger Hardware, Beschaffung und Verwaltung von Softwarelizenzen oder regelmäßige Back-ups – die Betreuung einer eigenen IT ist immer mit organisatorischem, zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden. Gerade kleineren Unternehmen fehlen die nötigen Ressourcen allerdings häufig. Um Personal und Kosten zu sparen, ist ‚Software as a Service’ eine wirtschaftliche Lösung, wenn es darum geht, wachsende Datenvolumen im Unternehmen effektiv zu handhaben. Dabei werden Software und IT-Infrastruktur nicht vor Ort, sondern extern in einem Rechenzentrum betrieben und vom Cloud-Provider webbasiert zur Verfügung gestellt. Anwender können sie dann einfach und bequem über das Internet nutzen und erhalten einen Rundum-Support – eine erhebliche Kosten- und Zeitersparnis. Und Mitarbeiter fokussieren sich wieder stärker auf das eigentliche Kerngeschäft.

Um anfallende Kosten noch stärker an den tatsächlichen Bedarf anpassen zu können, werden Speicherkapazitäten und Leistungen von Rechenzentren dynamisch vermietet. Der Vorteil: Statt zu Beginn bereits hohe Investitionskosten tragen zu müssen, können Unternehmen die externen IT-Ressourcen nach Bedarf variabel erweitern oder reduzieren. Die Mietkosten sind somit eindeutig skalierbar.

Zudem ist – neben dem stetig wachsenden Datenvolumen – auch die zunehmende Mobilität von Arbeitsplätzen eine Herausforderung. Sind Abteilungen darauf angewiesen, dass Mitarbeiter orts- und zeitunabhängig auf firmeneigene Dokumente und Akten in ihrer aktuellen Form zugreifen, ist die Cloud ein flexibel nutzbarer Raum, in dem Kollegen online als „Smart Worker“ zusammenarbeiten können. So lässt sich dem vermehrten Einsatz mobiler Endgeräte wie Laptops, Smartphones und Tablets bestens Rechnung tragen. Cloud-Computing ist also auch ein wesentlicher Baustein des Pfads in das „Büro der Zukunft“, mit dem Unternehmen auf die Veränderungen vorhandener Arbeitsstrukturen reagieren können.

 

In Teil 3: Hohe Sicherheitsstandards beim gesamten Datentransfer

„Cloud? Nein danke, da sind meine Daten im abgeschlossenen Keller viel sicherer!“ Vor allem kleinere Unternehmen halten die Aufbewahrung ihrer Daten in eigenen Betrieb oftmals für geschützter als in einem externen Rechenzentrum. Teil 3 dieser Blogserie zeigt, dass die Cloud wesentlich sicherer ist als ihr Ruf und dass Unternehmensinhalte dort deutlich besser geschützt sind, als es innerhalb des Unternehmens sein könnte.

 

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